Neuerscheinungen

Januar 2016
Hieke, Der Tod und seine ÜberwindungThomas Hieke
Der Tod und seine Überwindung. Was die Bibel sagt
Stuttgart: Katholisches Bibelwerk 2016Lebensecht redet die Bibel, sie steckt voller Erfahrungen, auch beim Tod. Wie geht der Glaube an den einen Gott mit der Erfahrung des Todes zusammen? Was sagt die Bibel über die Sterblichkeit des Menschen und darüber, wie es nach dem irdischen Leben weitergeht? Das Alte Testament erzählt vom guten Tod, alt und lebenssatt, klagt aber auch über den unzeitigen Tod durch Krankheit oder Krieg, und es philosophiert über das Todesschicksal der Menschen. Erste Spuren weisen zur Auferstehung der Toten. Im Neuen Testament bleibt der Tod Grenze des menschlichen Lebens. Doch die Auferstehung Jesu speist die Osterhoffnung auf eine Auferstehung aller Toten. Der Tod ist der Härtetest des Glaubens, aber auch der Mutterboden der Hoffnung - eine prägnante Darstellung des biblischen Befundes.
"A great commentary in an impressive series!" (Dezember 2015)
Rezension von Erhard S. Gerstenberger, Marburg, zum Levitikus-Kommentar von Prof. Dr. Thomas Hieke (Levitikus: Erster Teilband, 1-15; Zweiter Teilband, 16-27, Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament, Freiburg 2014) in der Review of Biblical Literature der SBL. Zum Volltext.
Dezember 2015
Benedict Schöning, Die Prüfung Bileams in Num 22,21–35. Die Eselinerzählung kanonisch gelesen, in: Protokolle zur Bibel 24, Nr. 2 (2015) 95-117. Zum Volltext.
August 2015

Stephan Goertz (Hg.), Wer bin ich, ihn zu verurteilen. Homosexualität und katholische Kirche (Katholizismus im Umbruch 3), Freiburg i. Br.: Herder, 2015.Im dritten Band der Reihe "Katholizismus im Umbruch" beleuchten die Autorinnen und Autoren das Thema der Homosexualität aus verschiedenen theologischen, sowie human- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Ziel ist es, zu einer theologisch-ethischen Neubewertung der Homosexualität als Variante menschlicher Beziehungsfähigkeit zu gelangen.

Prof. Dr. Thomas Hieke (Alter Orient/Altes Testament) und Dr. Andrea Klug (Ägyptologie) haben in diesem Band den Beitrag verfasst "Kennt und verurteilt das Alte Testament Homosexualität?". Dieser Beitrag ist als Leseprobe auf dem Münsteraner Forum für Theologie und Kirche online abrufbar.

August 2015

HBS 81Melanie Peetz

Emotionen im Hohelied. Eine literaturwissenschaftliche Analyse hebräischer Liebeslyrik unter Berücksichtigung geistlich-allegorischer Auslegungsversuche (Herders Biblische Studien 81), Freiburg i.Br.: Herder, 2015.

Das Hohelied hat in der Antike die Rabbinen ebenso fasziniert wie die Kirchenväter. Bis heute fesselt diese Sammlung lyrischer Liebeslieder die Leser durch ihre Bilder voller Sinnlichkeit und Erotik. Erstaunlicherweise ist bisher wenig erforscht, wie und warum das Hohelied die Leser- und Hörerschaft emotional packt. Die vorliegende Studie entdeckt als Strategie eine große Offenheit des Textes: Leerstellen und die Mehrdeutigkeit von Bildern ermöglichen, ja verführen dazu, dass die Rezipienten sich mit ihrer eigenen Gefühlswelt einklinken und die Emotionen weiter spinnen. Die Studie untersucht die Emotionalität des Hoheliedes auch unter Einbeziehung neuerer Ergebnisse der psychologischen Emotionalitätsforschung. Die Studie prüftdarüber hinaus, inwieweit das Hohelied allegorisch verstanden werden kann. - Frau Prof. Dr. Melanie Peetz publiziert in diesem Buch ihre Habilitationsschrift, die unter der Betreuung von Prof. Dr. Thomas Hieke angefertigt und von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2014 angenommen wurde.

Juli 2015

SBAB_60Hubert Irsigler

„Denk an deinen Schöpfer“. Studien zum Verständnis von Gott, Mensch und Volk im Alten Testament (SBAB 60), Stuttgart: Katholisches Bibelwerk, 2015.

In anthropologisch orientierten Texten des Alten Testaments zeigt sich explizit, wie Gottes- und Menschenbilder ineinandergreifen. Anders aber als in der universalisierenden Weisheitstradition ist Gott in den alttestamentlichen Erwählungs- und Geschichtstraditionen zuerst und vor allem der Gott Israels, des JHWH-Volkes. Im Streit um Israels Selbstverständnis geht es immer auch um das Gottesverhältnis Israels.

Juni 2015
Hossfeld_Zenger_Neigt_euer_Ohr
Frank-Lothar Hossfeld / Erich Zenger

Neigt euer Ohr den Worten meines Mundes" (Ps 78,1).
Studien zu Psalmen und Psalter

herausgegeben von Christoph Dohmen und Thomas Hieke
Stuttgart: Katholisches Bibelwerk 2015, 328 S.»Das Psalmenbuch als Zeugnis leidenschaftlicher Gott-Suche« zu präsentieren, hat Erich Zenger einmal als zentrale Aufgabe der Psalterexegese bezeichnet. Psalterexegese bedeutet die Abkehr vom beschränkten Blick auf den einzelnen Psalm hin zur Aufmerksamkeit für die Komposition des Psalmenbuchs. Was dieser Wechsel von der Psalmenexegese zur Psalterexegese bedeutet, zeigt sich in den in diesem Band zusammengestellten Beiträgen von Frank-Lothar Hossfeld und Erich Zenger zu bestimmten Psalmen oder Psalmengruppen.
26. Juni 2014
Neu erschienen:
Karlheinz Ruhstorfer (Hg.)
Theologie studieren – Modul 7
Paderborn 2014
darin:
Thomas Hieke
Aspekte alttestamentlicher Gottesvorstellungen
S. 19-72
28. April 2014: Levitikus-Kommentar
Das Buch Levitikus (3. Buch Mose) spricht über grundlegende Konzepte der Beziehungen des Menschen zu Gott und der Menschen untereinander. Es geht u.a. um Opfer und Kult, Reinheit und Unreinheit, Versöhnung und Schuld, Reich und Arm. In Judentum und Christentum hat das Buch große Wirkungen entfaltet: Bis heute prägen z.B. die Speisegebote und die Feier des Jom Kippur das Judentum. Die Deutung des Todes Jesu als Weg der Versöhnung im Christentum hat ihre Grundlagen auch im Buch Levitikus.

In der Reihe „Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament” (HThKAT) legt Thomas Hieke eine Kommentierung des Buches Levitikus in zwei Teilbänden vor. Er bietet damit eine Hilfe zum heutigen Verstehen dieses biblischen Buches und dessen Theologie sowie weiterführende Hinweise auf dessen Rezeption. Viele Details werden erklärt und für manches Rätsel des Buches neue Lösungen vorgeschlagen. Erstmals wird der methodische Zugang der „Biblischen Auslegung”, die historisch-kritische, literaturwissenschaftliche und „kanonisch-intertextuelle” Ansätze verbindet, auf das Buch angewandt.

In der Schlussphase wurde dieses Projekt von der VolkswagenStiftung im Programm „opus magnum” durch eine einjährige Vertretungsprofessur unterstützt. Bibliographische Angaben und einen „Blick ins Buch” gibt es unter http://lev.thomashieke.de.