Aktuelles

Methoden alttestamentlicher Exegese

Thomas Hieke / Benedict Schöning
unter Mitarbeit von Sonja Dussel und Franziska Rauh
Methoden alttestamentlicher Exegese (Theologie kompakt)
Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2017, 172 Seiten

Mit den „Methoden alttestamentlicher Exegese“ steht den Studierenden der theologischen Studiengänge nun ein völlig neu entwickeltes, speziell auf die aktuelle Studienpraxis zugeschnittenes Lehrbuch zur Verfügung. Als Begleitlektüre für exegetische Einführungsveranstaltungen und Proseminare gewährleistet es auch ohne Hebräisch-Vorkenntnisse einen optimalen Einstieg in die selbständige, wissenschaftlich reflektierte Auslegung des Alten Testaments. Mit seinen neu konzipierten Übersichten und Graphiken und den ausführlichen, kommentierten Literaturhinweisen bietet es zudem reichhaltiges Material für die erfolgreiche Prüfungsvorbereitung und erleichtert die Orientierung bei der Vorbereitung von Referaten und Hausarbeiten. Dezidiert ökumenisch angelegt, eignet es sich für katholische wie für evangelische Studierende. Auch in der schulischen und pastoralen Praxis tätige Theologinnen und Theologen finden hier kompakte Informationen zur Methodik alttestamentlicher Exegese auf neuestem Stand.

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Neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Wir begrüßen zum 01.02.2017 einen neuen Wissenschaftlichen Mitarbeiter an der Abteilung für Altes Testament, Herrn Dr. Martin Nitsche. Er promovierte im Wintersemester 2014/15 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt bei Prof. Dr. Norbert Clemens Baumgart, dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter er war. Anschließend wirkte er als Pastoralassistent in Marburg, wovon er sich für drei Jahre freistellen ließ, um uns in dieser Zeit in Mainz zu unterstützen.

Seine Dissertation wurde unter dem Titel „‚Und das Königtum war fest in der Hand Salomos.‘ Untersuchungen zu 1 Kön 3“ als BWANT 205 (2015) veröffentlicht. Aus diesem Expertenwissen kann er für sein Seminar „Salomo. König, Weiser, Liebhaber und Projektionsfigur“ schöpfen, das er neben der Vorlesung zur Alttestamentlichen Prophetie im SoSe 2017 an unserer Fakultät halten wird. Herzlich willkommen!

Vortrag zur biblischen Schöpfungsrede am 15.12.2016

Prof. Dr. Thomas Hieke (JGU Mainz, Katholisch-Theologische Fakultät)

"Alles nur Mythos? Impulse für heutiges Handeln aus biblischer Schöpfungsrede"

(im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung „Schöpferischer Kosmos“)

Ort: Alte Mensa, Auditorium Maximum
Veranstalter: PD Dr. Dr. Stefan Seit (FB 05 Philosophisches Seminar)

Abstract:

Die Schöpfungsrede der Bibel ist Mythos, aber positiv verstanden: Die Erzählungen suchen nach dem Sinn der vorfindlichen Welt, nach Orientierung zur Interpretation der vielen Daten und nach Ideen zum Handeln. Welche Impulse strahlen die Sinnstiftungsmodelle der Bibel für heutiges Denken und Handeln aus? Biblische Schöpfungsrede ist ein „Gegentext“.

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Thomas Hieke zum Direktor des GFK gewählt

GFK_rdax_160x100Auf der Sitzung des Leitungsgremiums des Gutenberg Forschungskollegs (GFK) am 24.10.2016 wurde Thomas Hieke zum Direktor gewählt.

Das Gutenberg Forschungskolleg wurde 2007 als zentrales strategisches Instrument zur Förderung der Spitzenforschung an der JGU gegründet. Es ist mit einem Etat von zwei Millionen Euro pro Jahr ausgestattet. Das Leitungsgremium des GFK wird von exzellenten Forscherpersönlichkeiten der JGU und außeruniversitärer Forschungsinstitute gebildet. Das GFK hat zwei Funktionen: Es berät die Hochschulleitung und den Senat in strategischen Fragen der Forschung und fördert individuelle Exzellenz durch Vergabe von Fellowships für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zur Pressemitteilung.

Thomas Hieke ins editorial board der CBQ gewählt

CBQAuf ihrem Annual General Meeting am 6. August 2016 in Santa Clara wählten die Mitglieder der Catholic Biblical Association of America (CBA) Thomas Hieke zum Mitglied des editorial board der Zeitschrift Catholic Biblical Quarterly (CBQ) für die Jahre 2017 bis 2020. CBQ ist eine hochrangige peer-reviewed Zeitschrift für Biblische Studien mit einer weltweiten Leserschaft. Thomas Hieke ist auch Associate Editor der ebenfalls von der CBA herausgegebenen Old Testament Abstracts (OTA).

Der Tod und seine Überwindung

Hieke, Der Tod und seine ÜberwindungThomas Hieke
Der Tod und seine Überwindung. Was die Bibel sagt
Stuttgart: Katholisches Bibelwerk 2016

Lebensecht redet die Bibel, sie steckt voller Erfahrungen, auch beim Tod. Wie geht der Glaube an den einen Gott mit der Erfahrung des Todes zusammen? Was sagt die Bibel über die Sterblichkeit des Menschen und darüber, wie es nach dem irdischen Leben weitergeht? Das Alte Testament erzählt vom guten Tod, alt und lebenssatt, klagt aber auch über den unzeitigen Tod durch Krankheit oder Krieg, und es philosophiert über das Todesschicksal der Menschen. Erste Spuren weisen zur Auferstehung der Toten. Im Neuen Testament bleibt der Tod Grenze des menschlichen Lebens. Doch die Auferstehung Jesu speist die Osterhoffnung auf eine Auferstehung aller Toten. Der Tod ist der Härtetest des Glaubens, aber auch der Mutterboden der Hoffnung - eine prägnante Darstellung des biblischen Befundes.

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Vortrag zu Tod und Sterben im AT am 06.01.2016

Prof. Dr. Thomas Hieke

„Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück“ - Tod und Sterben im Alten Testament

Veranstalter: Studium generale gemeinsam mit der Abteilung für Altes Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät

Abstract:

Mit Tod und Sterben beschäftigt man sich nicht so gerne. Dennoch sollte man gelegentlich darüber nachdenken, schließlich wird man früher oder später damit konfrontiert. Die Bibel liefert dazu eine gute Möglichkeit zur Vorbereitung: Zunächst sind die Texte in ferner historischer Distanz entstanden, und man kann darüber neutral und aus literarischem und kulturgeschichtlichem Interesse reflektieren. Begibt man sich in diese ferne Welt hinein, so wird man merken, wie diese uralten Erfahrungen dem eigenen Leben dann doch sehr nahekommen.
Der Vortrag geht aus vom Stoff, aus dem die Menschen sind, und zeigt dann auf, wie der Tod als absolute Grenze, als Schrecken und der Mensch als vergängliches Wesen erfahren und literarisch gestaltet werden. Sodann werden das Begräbnis und die Vorstellungen über die Unterwelt (Scheol) ins Auge gefasst. Andererseits kennt das Alte Testament auch das »normale«, nicht als Problem empfundene Sterben: »alt und lebenssatt«. Die Sterblichkeit unterscheidet den Menschen noch von Gott, ansonsten ist der Mensch, wie Gott selbst in Gen 3,22 sagt, »geworden wie wir, er erkennt Gut und Böse«. Der Mensch ist das Wesen auf Erden, das um seine Sterblichkeit weiß und über den Tod nachdenkt. Von daher stellt sich auch die Frage nach einer möglichen Überwindung von Tod und Sterblichkeit – dazu gibt es im Alten Testament nur ganz wenige Spuren in jüngeren Texten, denen der Vortrag abschließend nachgeht.

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