Neuerscheinungen

The Oxford Handbook of Ritual and Worship in the Hebrew Bible

The Oxford Handbook of Ritual and Worship in the Hebrew BibleIm Netz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist nun "The Oxford Handbook of Ritual and Worship in the Hebrew Bible" (ed. Samuel E. Balentine) online zugänglich (Link). In diesem wichtigen Handbuch hat Prof. Dr. Thomas Hieke den Beitrag "Ritual Experts and Participants in the Ancient Near East and the Hebrew Bible" verfasst. Darin geht es um die Rollen und Aufgaben von mit der Durchführung von Ritualen beauftragten und darin geschulten Fachleuten (Könige, Priesterinnen, Priester, Kultdiener*innen usw.) sowie von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Kult in der Hebräischen Bibel und ihrem kulturellen Umfeld des Alten Orients und des Alten Ägyptens.

Bestseller "Bibel falsch verstanden"

Das von Thomas Hieke und Konrad Huber herausgegebene Buch "Bibel falsch verstanden" wird zum "Bestseller".

Die dritte Auflage wird noch vor Weihnachten auf den Markt kommen.

Herzlichen Dank an alle Leserinnen und Leser!

Neuerscheinung: "Bibel falsch verstanden!"

Thomas Hieke / Konrad Huber (Hg.)
Bibel falsch verstanden. Hartnäckige Fehldeutungen biblischer Texte erklärt
Stuttgart: Katholischen Bibelwerk 2020

Falsches Bibelverständnis – ärgerlich oft begegnet es in der Presse, im Internet, aber auch in kirchlichen Kontexten. Häufig muss die Bibel als Argument für diese oder jene Position herhalten – unberechtigterweise. Die Autorinnen und Autoren dieses Buches sind beruflich jeden Tag mit der Bibel beschäftigt. Sie klären über Fehldeutungen, Übersetzungsfehler und Vorurteile auf, erläutern falsche Herangehensweisen und Missbrauch der Texte etwa bei Themen wie Schöpfung, Sündenfall, Gottesvorstellungen, Frauen, Homosexualität oder Antisemitismus. Sie zeigen auch, dass Traditionen wie die „heiligen drei Könige“ und Redensarten wie „vom Saulus zum Paulus“ nicht unmittelbar aus der Bibel kommen. Die kurzen Beiträge sind augenzwinkernd, locker und gut verständlich geschrieben, aber immer seriös und an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Die Lektüre ist nicht nur unterhaltsam, sondern verspricht Aha-Erlebnisse, Lehr- und Trostreiches. Endlich finden Sie die Argumente, die Sie schon lange suchten!

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Reaktionen:

„Was für ein tolles Buch! Wann bin ich das letzte Mal schmunzelnd bis laut lachend vor dem Inhaltsverzeichnis eines theologischen Buchs gesessen?!“

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Neubearbeitung eines Klassikers

Christoph Dohmen / Thomas Hieke
Das Buch der Bücher
Regensburg: Pustet 2019, 216 Seiten

Der größte „Bestseller“ der Weltliteratur droht zum Buch ohne Leser zu werden, weil Menschen des 21. Jahrhunderts der Zugang dazu fehlt. Diese Einführung in das Alte und Neue Testament gibt einen Schlüssel und Wegweiser zur Orientierung in der Bibel an die Hand. Grundfragen des Werdens und Wachsens werden ebenso behandelt wie Fragen zum Verstehen der Texte. Ein nacherzählender Überblick zu allen Büchern der Bibel – mit Hinweis auf zentrale Textpassagen – lädt zum Lesen der Heiligen Schrift ein. Die grundlegende Neubearbeitung des Bestsellers bezieht sich auf die Texte der neuen Einheitsübersetzung. - Das Buch wird dringend allen, die das Studium der Katholischen Theologie (Magister Theologiae, Bachelor of Education, Katholische Theologie im Beifach) beginnen, als vorbereitende Begleitlektüre zur "Einleitung in das Alte Testament" (aber auch zur "Einleitung ins Neue Testament") empfohlen.

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Neuerscheinung im September 2019

Benedict Schöning
Geschwisterlichkeit lernen. Eine neue theologische Einschätzung der Aufstiegserzählung Davids
(BWANT 223), Stuttgart: Kohlhammer 2019

Prominente Texte der Aufstiegserzählung Davids erzählen von Geschwistern: die Salbung des unerwarteten Königskandidaten, seine erste Qualifikation gegen den Philister Goliat und schließlich der Bruderkrieg zwischen den Häusern Davids und Sauls. Daran wird sichtbar, wie die Identität des Gottesvolkes als Geschwister durch eigenes Handeln ständig bedroht wird. Rettung gelingt, wenn Geschwister sich versöhnen und inneren Ausgleich finden. Die Erzählfiguren der Samuelbücher durchleben Scheitern und Gelingen ihrer Geschwisterbeziehung, Leser sollen an diesem Beispiel ihre eigene Wahrnehmung schulen und eine geschwisterliche Haltung entwickeln.

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Neuerscheinung zum Buch Levitikus

Christian A. Eberhart / Thomas Hieke (Hg.)
Writing a Commentary on Leviticus. Hermeneutics – Methodology – Themes
(Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments  276), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2019

Writing a commentary on a biblical book is not limited to the scholar’s study and desk. Hence, several experts in the field of Hebrew Bible currently writing a larger commentary on the book of Leviticus followed the invitation of Christian Eberhart and Thomas Hieke to meet between 2014 and 2016 at the Annual SBL Conference. They shared their experiences, discussed hermeneutical and methodological considerations, and presented their ideas about particular themes and issues in the third book of the Torah. The results of these consultative panels had significant impact on the production of the commentaries.

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Studien zum Alten Testament im Neuen Testament

Thomas Hieke
Studien zum Alten Testament im Neuen Testament
(SBAB 67), Stuttgart: Katholisches Bibelwerk, 2018

Die Heilige Schrift Israels – in christlicher Leseweise das „Alte Testament“ – ist der Horizont der neutestamentlichen Christusverkündigung. Vierzehn Studien aus den Jahren 2000 bis 2015 erarbeiten das an vielen Beispielen, v.a. an den synoptischen Evangelien und der Offenbarung des Johannes. Der Beginn des Neuen Testaments in Matthäus 1 und der Schluss der christlichen Bibel in Offb 22,6–21 erhalten ihre Strahlkraft durch ihre Bezüge zum Alten Testament. Dort findet das Matthäusevangelium auch „Spuren von Weihnachten“. Das „Magnificat“ erweist sich als Brückentext zwischen zwei Geschichten. In der Versuchungsgeschichte der Logienquelle führt Jesus mit dem Teufel ein Gespräch über die Heilige Schrift. Gemeint ist das Alte Testament, das wiederum mit den Psalmen maßgebliche Worte und theologische Konzepte für die Passionserzählungen liefert. Höhepunkte der Eschatologie des Jesajabuches (u.a. Jes 25,8) leuchten mehrfach im Neuen Testament auf. Die Offenbarung des Johannes lebt massiv von ihren Bezügen auf die Propheten des Alten Testaments (Daniel, Jesaja, Ezechiel). Gewinnbringend ist auch die Lektüre des nicht-kanonischen Petrusevangeliums vom Alten Testament her. Insgesamt bietet der methodische Ansatz der Reflexion des Lektürevorgangs (Leserorientierung, Textzentrierung) neue Horizonte für die Untersuchung, wie das Alte Testament den „Wahrheitsraum des Neuen“ (Frank Crüsemann) bildet.

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Methoden alttestamentlicher Exegese

Thomas Hieke / Benedict Schöning
unter Mitarbeit von Sonja Dussel und Franziska Rauh
Methoden alttestamentlicher Exegese (Theologie kompakt)
Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2017, 172 Seiten

Mit den „Methoden alttestamentlicher Exegese“ steht den Studierenden der theologischen Studiengänge nun ein völlig neu entwickeltes, speziell auf die aktuelle Studienpraxis zugeschnittenes Lehrbuch zur Verfügung. Als Begleitlektüre für exegetische Einführungsveranstaltungen und Proseminare gewährleistet es auch ohne Hebräisch-Vorkenntnisse einen optimalen Einstieg in die selbständige, wissenschaftlich reflektierte Auslegung des Alten Testaments. Mit seinen neu konzipierten Übersichten und Graphiken und den ausführlichen, kommentierten Literaturhinweisen bietet es zudem reichhaltiges Material für die erfolgreiche Prüfungsvorbereitung und erleichtert die Orientierung bei der Vorbereitung von Referaten und Hausarbeiten. Dezidiert ökumenisch angelegt, eignet es sich für katholische wie für evangelische Studierende. Auch in der schulischen und pastoralen Praxis tätige Theologinnen und Theologen finden hier kompakte Informationen zur Methodik alttestamentlicher Exegese auf neuestem Stand.

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Der Tod und seine Überwindung

Hieke, Der Tod und seine ÜberwindungThomas Hieke
Der Tod und seine Überwindung. Was die Bibel sagt
Stuttgart: Katholisches Bibelwerk 2016

Lebensecht redet die Bibel, sie steckt voller Erfahrungen, auch beim Tod. Wie geht der Glaube an den einen Gott mit der Erfahrung des Todes zusammen? Was sagt die Bibel über die Sterblichkeit des Menschen und darüber, wie es nach dem irdischen Leben weitergeht? Das Alte Testament erzählt vom guten Tod, alt und lebenssatt, klagt aber auch über den unzeitigen Tod durch Krankheit oder Krieg, und es philosophiert über das Todesschicksal der Menschen. Erste Spuren weisen zur Auferstehung der Toten. Im Neuen Testament bleibt der Tod Grenze des menschlichen Lebens. Doch die Auferstehung Jesu speist die Osterhoffnung auf eine Auferstehung aller Toten. Der Tod ist der Härtetest des Glaubens, aber auch der Mutterboden der Hoffnung - eine prägnante Darstellung des biblischen Befundes.

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"A great commentary in an impressive series!"

Rezension von Erhard S. Gerstenberger, Marburg, zum Levitikus-Kommentar von Prof. Dr. Thomas Hieke (Levitikus: Erster Teilband, 1-15; Zweiter Teilband, 16-27, Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament, Freiburg 2014) in der Review of Biblical Literature der SBL.