Vorträge

Gastvortrag von Prof. Dr. Dorothea Erbele-Küster am 30.06.2011

Prof. Dr. Dorothea Erbele-Küster (Brüssel)

Die kultische Unreinheit der Frau im AT und im Judentum

Im Rahmen der Vortragsreihe Rein und unrein - Riten und Rituale in biblischer und jüdischer Tradition in der Synagoge in Mainz-Weisenau.

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Gastvortrag von Prof. Dr. Hanna Liss am 12.05.2011

Prof. Dr. Hanna Liss (Heidelberg)

Theorie und Praxis der rituellen Reinheit im mittelalterlichen aschkenasischen Judentum

Im Rahmen der Vortragsreihe Rein und unrein - Riten und Rituale in biblischer und jüdischer Tradition in der Synagoge in Mainz-Weisenau.

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Vortragsreihe "Rein und unrein" im SoSe 2011

Rein und unrein – Riten und Rituale in biblischer und jüdischer Tradition (SoSe 2011)

Vortragsreihe in der Synagoge in Mainz-Weisenau
veranstaltet von der Abteilung Altes Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät der JGU Mainz und dem Förderverein Synagoge Mainz-Weisenau e.V.,
gefördert durch die Deutsche Bundesbank,
unterstützt durch das Studium generale der JGU Mainz

Termine: Donnerstag, 28. April, 12. Mai, 30. Juni, 14. Juli 2011

Zeit: 18:30 Uhr

Ort: Synagoge Mainz-Weisenau, Wormser Str. 31, 55130 Mainz Weiterlesen "Vortragsreihe "Rein und unrein" im SoSe 2011"

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Vortrag von Prof. Dr. Thomas Hieke am 28.04.2011

Prof. Dr. Thomas Hieke (JGU Mainz)

Sie sollen sich mit Wasser waschen: Rituelle Reinheit und Kultfähigkeit nach dem biblischen Buch Levitikus

Im Rahmen der Vortragsreihe Rein und unrein - Riten und Rituale in biblischer und jüdischer Tradition in der Synagoge in Mainz-Weisenau.

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Gastvortrag von Prof. Dr. Bernd Janowski am 08.07.2010

Prof. Dr. Bernd Janowski (Tübingen)

Das Geschenk der Versöhnung. Levitikus 16 und das Problem der Schuld

Donnerstag, 8. Juli 2010, 19:00 Uhr

Synagoge Mainz-Weisenau, Wormser Straße 31, 55130 Mainz

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Internationalen Konferenz "Themes in Biblical Narrative: The Day of Atonement – der große Versöhnungstag" (08.–10.07.2010). – Mit freundlicher Unterstützung des Zentrums für Interkulturelle Studien (ZIS), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Fördervereins Synagoge Mainz-Weisenau e.V.

Abstract:

In Levitikus 16, einem für das Judentum zentralen Text, sind mehrere Rituale zu einer eindrücklichen Handlungsabfolge verschmolzen. Während der "Sündenbock" die Verschuldungen Israels aus dem Heiligtum in die Wüste hinausträgt, erwirkt der Hohepriester Versöhnung für Israel, indem er das Blut eines anderen Bocks an das "Sühnmal" (sog. kapporaet) im Innern des Allerheiligsten sprengt. Beide Riten verhalten sich komplementär zueinander und propagieren zusammen die Botschaft vom versöhnungswilligen Gott, der seinem Volk die Gabe kultischer Versöhnung schenkt. Der "Große Versöhnungstag" von Levitikus 16 ist der Schlussstein des priesterlichen Systems der Sündenvergebung.

Veranstalter: Abteilung Altes Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit dem Studium generale.

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Gastvortrag von Prof. Dr. Irmtraud Fischer am 05.05.2010

Prof. Dr. Irmtraud Fischer (Graz)

Reich-und-schön – und gottesfürchtig! Zum strategischen Einsatz weiblicher Schönheit in der Judit-Erzählung und deren Rezeption in der Kunst

Mittwoch, 5. Mai 2010, 18.15 Uhr, Hörsaal N 1 (Muschel)

Abstract:

Judit, die reiche schöne Witwe, die Holofernes im wahrsten Sinne des Wortes ″kopflos″ macht, wird in den letzten beiden Jahrhunderten, vor allem seit Hebbels Drama, als Inbegriff der Femme fatale gesehen: Eine schöne Frau stellt für Männer eine Gefahr dar. Der Skopus der Erzählung wird damit meist auf den so genannten ″Geschlechterkampf″ reduziert, wodurch der biblischen Erzählung ihre politische Dimension genommen wird. Die Gestalt der Judit wurde jedoch nicht immer so rezipiert. Vor allem in der italienischen Renaissance und im Barock symbolisiert Judit den Sieg über Unterdrückung und Tyrannei. Judits Schönheit wird – wie im Text der jüdischen Erzählung – mimetisch eingesetzt und hat strategische Funktion zur Durchsetzung der Befreiung von einer sich selber verabsolutierenden Herrschaft.

Veranstalter: Abteilung Altes Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit dem Studium generale im Rahmen der Mainzer Universitätsgespräche zum Thema "Das Schöne – Formen und Funktionen"

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Gastvortrag von Prof. Dr. Christoph Dohmen am 10.06.2009

Prof. Dr. Christoph Dohmen (Regensburg)

Der Vatikan und das Alte Testament

Mittwoch, 10. Juni 2009, 18:15 Uhr, Hörsaal 15, Forum 7

Abstract:

Die jüngsten Diskussionen um die Piusbruderschaft haben einmal mehr die Frage nach dem Verhältnis der Katholischen Kirche zum Judentum aufgeworfen. Die Begegnung mit dem Judentum findet für die Christen aber schon in ihrer Bibel, so Papst Johannes Paul II., im Dialog von Altem und Neuem Testament statt. Insofern bildet das rechte Verstehen des Alten Testaments die Grundlage für den Dialog von Judentum und Christentum. Anhand der wichtigsten vatikanischen Dokumente der neueren Zeit wird das katholische Verständnis des Alten Testaments dargelegt und dabei die theologische Grundlegung dieses Verständnisses in den Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils erhoben.

Veranstalter: Abteilung Altes Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit dem Studium generale

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Gastvortrag von Prof. Dr. Rainer Kessler am 05.11.2008

Prof. Dr. Rainer Kessler (Marburg)

Gerechtigkeit erhöht ein Volk (Spr 14,34) - Biblische Impulse für aktuelle Gerechtigkeitsdiskurse

Mittwoch, 5. November 2008, 18.15 Uhr, Hörsaal N 3 (Muschel)

Abstract:

Nicht nur im Weltmaßstab, auch innerhalb der westlichen Industriegesellschaften wächst die Empfindung, dass es an sozialer Gerechtigkeit mangelt. Darüber, worin sie bestehen und wie sie zu erreichen sein könnte, werden intensive Diskurse in Politik und Wissenschaft geführt. Der Vortrag fragt, welche Impulse dafür vom biblischen Gerechtigkeitsverständnis ausgehen können. Nach biblischem Verständnis ruht die Forderung nach Gerechtigkeit auf zwei Pfeilern: dem Segen Gottes für die Menschheit und der Befreiung Israels aus der Sklaverei. Segen meint die Bereitstellung natürlicher Ressourcen und menschlicher Fähigkeiten, um die Bedürfnisse des Lebens zu decken. Ziel einer gerechten Gesellschaft ist es, ein gutes Leben möglichst aller zu erreichen. Der Gedanke der Befreiung aus der Sklaverei macht dabei das Ergehen der Schwächsten der Gesellschaft zum Maßstab. An ihrer Stellung innerhalb einer Gesellschaft ermisst sich der Grad ihrer Gerechtigkeit.

Veranstalter: Abteilung Altes Testament der Katholisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit dem Studium generale im Rahmen der Mainzer Universitätsgespräche "Was ist Gerechtigkeit?"

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